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Adventskalender 6/24

Tür 6:
Das hatten wir schon. Noch ein 10 Mega Ohm Widerstand:

Und das ist die neue Schaltung:

Hübsch. Und pädagogisch ausgklügelt, denn es ist im Prinzip das gleiche wie gestern, aber sind lauter kleine Änderungen drin.

  • Wir verwenden ein anderes NAND Gatter auf der Rückseite des ICs
  • Die beiden Eingänge sind nicht mehr miteinander verbunden.
  • Der zweite Eingang kriegt auch einen Schalter.
  • Die Widerstände gehen jetzt zum Minuspol! Das heisst, wenn man anfasst, zieht man den Eingang von 0 auf 1. (Gestern war es umgekehrt).
  • Noch mal das Foto mit Beschriftung. Die Kamera guckt diesmal von hinten auf das Breadboard.

    Damit kann ich sehen, dass das NAND Gatter wie erwartet die LED in genau einem Fall einschaltet. Nämlich wenn beide Eingänge auf 1 stehen. Beweis:

    Ääääähm. War das nicht ein _NICHT_ UND? Müsste es also nicht genau umgekehrt sein? LED an, wenn irgendwas anderes als 1 und 1 an den Eingängen anliegt? Ich werfe einen misstrauischen Blick auf die Tabelle von gestern:

    Pin1 Pin2 UND NICHT Pin3 0 0 0 1 1 0 1 0 1 1 1 0 0 1 1 1 1 1 0 0

    Tatsächlich. Also was ist hier los? Die Anleitung erklärt es freundlicherweise. Die LED hängt diesmal nicht zwischen Ausgang und GND. Sie hängt zwischen Ausgang und Plus. Das heisst sie leuchtet, wenn am Ausgang “eine Null liegt”. Ich übersetze das mit: “Wenn in den Ausgang Strom reinfliessen kann” (gelbe Pfeile oben).

    Gelernt:

  • Man kann einen Eingang nicht nur “auf Null ziehen”, es geht auch Umgekehrt “auf Eins”.
  • Eine LED kann auch mit Hilfe eines “abgeschalteten Ausgangs” zum leuchten gebracht werden.
  • Cool.

    Don't be the product, buy the product!

    Schweinderl